| Luise und Marian - Zeiten des Umbruchs |
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1 Was uns durch die Zeiten trägt: Niederschlesien, 1943: Es sind schwere Zeiten in dem kleinen Dorf Lindenau. Auf dem Hof der Familie Reich müssen alle mit anpacken, auch die junge Luise. Sie schwärmt heimlich für den drei Jahre älteren Wolfgang, ihre Verzweiflung ist groß, als er an die Front muss. In seiner Abwesenheit und gegen den Willen der Eltern freundet sie sich mit dem polnischen Kriegsgefangenen Marian an, der der Familie als Arbeitskraft zugeteilt wurde. Alle im Dorf warten sehnsüchtig auf den Frieden, aber niemand ahnt, dass es ihre Heimat dann nicht mehr geben wird . . . 2 Was uns zueinander führt: Westfalen, 1956: Nach der Vertreibung lebt Luise mit ihrer Familie in der Nähe von Kurstadt in Westdeutschland. Der Rückweg in die schlesische Heimat scheint durch den Eisernen Vorhang für immer versperrt, und Luise hat wenig Hoffnung, dass sie Marian jemals wiedersehen wird. Als sie ihrer Jugendliebe Wolfgang begegnet, fühlt sie sich sofort wieder zu ihm hingezogen. Auch Wolfgang möchte mit Luise zusammen ein neues Leben beginnen und am liebsten alles, was vorher war, vergessen. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht so leicht abschütteln. |
Marion Johanning
Marion Johanning wurde 1962 in Lippstadt geboren und wuchs in mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen auf, studierte später in Mannheim und arbeitete im öffentlichen Dienst, wo sie verschiedene Tätigkeiten ausübte. 2015 veröffentlichte Johanning ihren ersten Roman "Aelia, die Kämpferin". Ihr Mittelalterroman "Die honigsüßen Hände" (2016) und die Romane der "Rhein-Trilogie" (2018–2020), die bei Tinte & Feder (Amazon Publishing) erschienen, wurden alle zu Bestsellern. In den Romanen "Was uns durch die Zeiten trägt" und "Was uns zueinander führt" (2021) greift Johanning das Schicksal ihrer aus Schlesien stammenden Familie zur Zeit des Zweiten Weltkriegs und danach in einer fiktiven Handlung auf. |